Einladung - Ladies Lunch
Einladung zum Ladies Lunch am 20. Feb. 2017
Untaricht stadt Ausfall!
Bessere Bildung. Kein Schreiben nach Gehör.
Lassen Sie sich das neue Jahr schmecken.
CDU Mitgliedernetz
Treffen Sie CDU-Mitglieder im internen Netz


Aktuelles

Der CDU Kreisverband nominiert mit 97,8% Bettina Dickes zur Landratskandidatin.

Landratskandidatin Bettina Dickes

40 Jahre Seniorennachmittag auf dem Jahrmarkt

Vor mehr als 40 Jahren wurde unter Federführung von Franz-Josef Mathony und Alfons Lorsbach vom Kreisverband der Jungen-Union Bad Kreuznach der Seniorennachmittag auf dem Jahrmarkt ins Leben gerufen. weiterlesen »

Zwischen Merkel und Klöckner passte kein Blatt

Wahlkampf Kandidatin verliert im Kurhaus in Bad Kreuznach über ihren Plan A2 kein Wort

Von Kurt Knaudt

Bad Kreuznach. Angela Merkel machte am Mittwochabend im Kurhaus von Bad Kreuznach das, was von ihr erwartet wurde: Für ihre Verhältnisse fast schon leidenschaftlich legte sich die Kanzlerin ins Zeug, um Julia Klöckner und der CDU zum Machtwechsel in Rheinland-Pfalz zu verhelfen.

Die rund 80 Pressevertreter im Kurhaus lauern die ganze Zeit darauf, dass Kanzlerin Angela Merkel und Lokalmatadorin Julia Klöckner sich in der Flüchtlingsfrage eine Blöße geben werden. Sie warten vergeblich. Die Kanzlerin weicht keinen Millimeter von ihrer bekannten Position ab, wonach eine wirksame Lösung nur auf europäischer Ebene möglich sei. Die Fluchtursachen beseitigen, „auch wenn das weit von uns entfernt und mühselig ist“, die mafiösen Strukturen von Schleppern und Schmugglern bekämpfen und in Zusammenarbeit mit der Türkei und den anderen europäischen Ländern eine gemeinsame Linie finden: So lautet unverändert und unbeirrt das Credo der Regierungschefin, um den Flüchtlingsstrom nach Deutschland zu reduzieren. „Wir brauchen eine europäische Lösung“, hatte auch Julia Klöckner zuvor kurz und brav Merkels Kurs propagiert. Über ihren Plan A2 verliert sie an diesem Abend kein Wort. Stattdessen widmet sie sich dem ungefährlicheren Thema Integration.

Sie kann – anders als CSU-Chef Horst Seehofer – kein Interesse daran haben, die Kanzlerin auf offener Bühne zu brüskieren. So passt in der Flüchtlingsfrage bei dieser Wahlkampfveranstaltung tatsächlich kein Blatt zwischen beide – aber nur, weil Klöckner ihre zuletzt geäußerte Position zu nationalen Lösungen mit Tageskontingenten geflissentlich ausspart. Auch wenn sie und die CDU unter dem anhaltenden Zustrom leiden: Sie kann es sich schlicht nicht leisten, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entsteht, sie falle der Kanzlerin in den Rücken.

Der Druck auf Julia Klöckner ist in den vergangenen Tagen und Wochen stetig gewachsen. Nachdem es lange nach einem glatten Sieg aussah, könnte es nach den neuesten Umfragen eng werden. Aber die 43-Jährige ist Profi genug, um sich keine Nervosität anmerken zu lassen, sondern ungetrübte Zuversicht auszustrahlen. Das gelingt ihr mühelos: Die Stimmung unter den insgesamt 900 Zuhörern, von denen einige beim Einlass wegen quälend langer Wartezeiten an der Garderobe vergrätzt waren, könnte besser nicht sein. Bei einer Probewahl wären Klöckner und die CDU an diesem Abend wohl auf annähernd 100 Prozent gekommen .

Die Wahlkampfshow beginnt pünktlich um 19 Uhr. Begeisterten Beifall erhalten bereits die Bad Kreuznacher Hip-Hop-Tänzer der Gruppe Own Risk und die junge Sängerin Eva Ender aus Argenschwang. Von einem Sicherheitsmann erfahren wir, dass die Kanzlerin bereits in Langenlonsheim gelandet ist. Knapp 20 Minuten später stehen alle auf, um Angela Merkel und Julia Klöckner gebührend zu empfangen.

Zu wenig Lehrer und Polizisten, marode Straßen: Beide beackern die bekannten Felder mit den bekannten Argumenten. Im Zusammenhang mit dem Thema Schreiben nach Gehör spricht die Spitzenkandidatin sogar von Volksverdummung. Ansonsten ist nichts Neues zu hören. Die Kanzlerin und die Spitzenkandidatin werben im Kurhaus für den Wechsel in Rheinland-Pfalz – mehr war auch nicht zu erwarten. Zum Schluss überreicht Bettina Dickes, die CDU-Kreisvorsitzende und Direktkandidatin im Wahlkreis Kirn-Bad Sobernheim, der Hobbyköchin Angela Merkel das Naheland-Kochbuch und eine Hautcreme aus Traubenkernöl. Dann folgt wie bei jeder CDU-Veranstaltung das gemeinsam gesungene Deutschlandlied.

Nahe Zeitung vom Freitag, 4. März 2016, Seite 19 (0 Views

CDU Kreisvorstand: Polizei muss personell besser ausgestattet werden (ÖA, 22.05.2015 und AZ, 18.05.2015)

· Zahl der Einbrüche steigend – Aufklärungsarbeit fehlt Personal

· CDU informiert sich auch beim Weißen Ring und ehrenamtlichen Initiativen

In der jüngsten CDU-Kreisvorstandssitzung beschäftigten sich die Christdemokraten mit der Sicherheit der Bürger und der problematischen Personalausstattung der Polizei, die einen Berg an Überstunden vor sich herschiebt und der die Luft für eine intensivere Aufklärungs- und Präventionsarbeit im Land fehlt. Die CDU im Kreis Bad Kreuznach fordert von der rot-grünen Landesregierung Konsequenzen aus der hohen Zahl an Einbrüchen.

Aus einer so genannten Kleinen Anfrage der heimischen Abgeordneten und CDU-Landesvorsitzenden, Julia Klöckner, geht hervor, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche im Landkreis seit 2009, seit fünf Jahren kontinuierlich ansteigt. Mit 250 Einbrüchen im vergangenen Jahr wurde ein absoluter Höchststand erreicht – das entspricht einer Zunahme an Einbrüchen von 67 Prozent im Vergleich zum Jahr 2009 (150 Delikte). Auch die Zahl der Einbrüche in gewerbliche und öffentliche Objekte ist ansteigend. 2014 verzeichnete die polizeiliche Kriminalstatistik 50 Delikte mehr als im Vorjahr (2013: 316, 2014: 366). Aufgeklärt wurden 2014 nur etwa ein Viertel der Gesamtdelikte. 

„Die Situation im Kreis beobachten wir seit langem mit Sorge. Problem ist, dass die Zahl der Einbrüche hoch ist und steigt, nicht aber die Zahl der Beamtinnen und Beamten. Das muss sich umkehren. Voraussetzung für effektive Polizeiarbeit ist eine ausreichende Personalstärke. Unsere Gespräche der vergangenen Wochen in den Dienststellen der Polizei haben eines sehr deutlich gemacht: Die Lage ist so ernst ist wie lange nicht mehr, sie ist Resultat jahrelanger Versäumnisse der Landesregierung. Diese kommt ihrer Fürsorgepflicht gegenüber ihren Beamten nicht nach! Konkret: Die Dienststellen sind – gerade nachts – teils dramatisch unterbesetzt, die Polizisten schieben Überstundenberge vor sich her, arbeiten konstant an der Leistungs- und Belastungsgrenze, bekommen vom Land aber immer neue Aufgaben aufgebürdet. Das geht zu Lasten der Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger!“, so die CDU-Kreisvorsitzende Bettina Dickes, MdL.

Zum Thema informiert hatte sich die CDU im Kreis in den vergangenen Wochen auch beim Weißen Ring für Opferschutz. Dieser verwies im Zusammenhang mit der hohen Zahl an Wohnungseinbrüchen auch auf die emotionalen Folgen für die Opfer. Abseits des finanziellen Schadens belaste diese sehr oft das Eindringen Fremder in ihre Privatsphäre. Viele Betroffene im Kreis hätten anschließend große Probleme hiermit, teilweise wollten sie nach dem Einbruch nicht mehr in ihren eigenen  vier Wänden leben. „Gerade auch vor diesem Hintergrund ist die ablehnende Haltung der Landesregierung gegenüber der notwendigen Personalaufstockung bei der Polizei umso unverständlicher. Gerade auch, da die CDU-Landtagsfraktion einen gegenfinanzierten Vorschlag zur Einstellung von 300 zusätzlichen Polizistinnen und Polizisten vorgelegt hatte“, bekräftigt Bettina Dickes. 

Positiv bewerten die Christdemokraten die Arbeit der Sicherheitsberater für Senioren, die seit einem Jahr kreisweit tätig sind und Aufklärungsarbeit leisten, wie man sich vor Einbrüchen, vor allem aber vor Betrügereien wie z.B. dem Enkeltrick schützt. Bei einem Frühstück auf Einladung der Kreisvorsitzenden Bettina Dickes berichteten die Ehrenamtler von Anfangsproblemen, aber auch von vielen erfolgreichen Beratungsgesprächen sowohl in Bürgersprechstunden als auch bei Infoveranstaltungen – die ehrenamtliche Initiative würde von den älteren Menschen im Kreis insgesamt dankbar und gut aufgenommen. 

Bürger stricken an Programm mit

KREIS-CDU Familienfreundlichkeit ein wesentliches Ziel für neue Wahlperiode / Stärkste Fraktion werden

KREIS BAD KREUZNACH.

„Wir wollen wieder die stärkste Fraktion im Kreistag werden“, gab Bettina Dickes als Ziel für die bevorstehende Kommunalwahl aus. Bei der Erstellung des aktuellen Wahlprogramms, das die CDU-Kreisvorsitzende jetzt als Positionspapier präsentierte, gingen die Christdemokraten diesmal ganz neue Wege. Unter Beteiligung von Parteimitgliedern, aber auch Fachleuten und Bürgern entwickelte die CDU unter dem Titel „Gemeinsam in die Zukunft“ eine Positionsbestimmung für die kommenden Jahre, wobei die Partei bewusst die Öffentlichkeit mitgenommen habe, erläuterte Dickes: „Wir wollten die Menschen einbeziehen und eben nicht die Allmacht der Parteien leben.“ Im Rahmen der so genannten Zukunftswerkstatt für den Landkreis hatten die Christdemokraten Betroffene und Interessierte eingeladen, zu vier ausgewählten Schwerpunkten jeweils eine programmatische Standortbestimmung zu erarbeiten. Hierbei seien „tolle und spannende Ideen“ entwickelt worden, freute sich die stellvertretende Kreisvorsitzende Erika Breckheimer.

Ihr Kollege Michael Cyfka sah hierin den Beweis, dass die Bürger eben nicht politikverdrossen seien, sondern sich vielmehr für die sie selbst betreffenden Themen interessieren. Für die Zukunftswerkstatt „Familienfreundlicher Landkreis“ etwa habe die Partei Erzieher, Rektoren und Kita-Leiter eingeladen, deren fachliche Kompetenz bei der Formulierung politisch notwendiger Maßnahmen natürlich hilfreich gewesen sei. Beim Thema Familie trete die CDU unter anderem für die Schaffung „familienfreundlicher Arbeitsplätze“ ein, die im Dialog mit der Politik und den Unternehmen geschaffen werden sollen.

Angedacht sind umfangreiche Betreuungsangebote in den Schulen und Kitas sowie ein „Ferienkompass“, der Eltern über Betreuungsangebote während der Ferien informiere. Die schulische Inklusion sollte „mit Bedacht umgesetzt“, die Schulen im Kreis besser vernetzt und das Angebot der Dualen Ausbildung in der Region erhalten werden.

Kontakte zwischen Schulen und der Wirtschaft sowie die Vernetzung dieser mit der Politik sollten ebenso ausgebaut werden wie die allgemeine Wirtschaftsförderung und die hierfür notwendige Infrastruktur. „Hier sehen wir die VG Rüdesheim mit ihrem flächendeckend installierten DSL-Netz als Vorbild, das für den gesamten Kreis umgesetzt werden sollte“, meinte Dickes.

Der demografischen Entwicklung wolle die CDU mit einem „Lotsen“ in der Kreisverwaltung Rechnung tragen. Dieser könne als Ansprechpartner für Senioren und ehrenamtliche Pflegekräfte dienen und Maßnahmen im Gesundheitsbereich koordinieren. Viel Potential sehe die CDU im Bereich des „Gesundheitstourismus“, der in der Region noch sehr ausbaufähig sei, betonte Dickes.

Rhein-Main-Presse 13.05.2014